Mit Nordic Walking fit durch den Sommer

Einst eine Trainingsmethode für den Sommer von nordischen Wintersportlern, erfreut sich Nordic Walking mittlerweile auf der ganzen Welt und in allen Bevölkerungskreisen großer Beliebtheit.

Ob Groß oder Klein, Jung oder Alt, jeder kann mit den klackernden Stöcken fit werden und sich fit halten. Im Gegensatz zum Jogging ist das Nordic Walking gelenkschonender und weniger kräftezehrend, was es vor allem unter Rentnern und körperlich Vorgeschädigten zum absoluten Hit macht.

Bei entsprechender Anpassung des Tempos bleibt sogar ein nettes Gespräch während dem Gehen möglich und das Training wird zum schönen Spaziergang.

Nicht nur als positiver Nebeneffekt, sondern von vielen als Hauptziel angestrebt, werden dabei Arm-, Rücken-, Schulter- und Beinmuskulatur gestärkt, sodass der ganze Körper mitarbeiten muss.

Dadurch steigt natürlich auch die Anzahl an verbrannten Kalorien exponentiell und der Stoffwechsel wird angeregt. Aus diesem Grund eignet sich Nordic Walking auch hervorragend als Begleiter bei einer Diät oder als Anfängersport, um fit zu werden.

Warum macht das überhaupt Sinn?

Effektiv Walken kann aber nur derjenige, der auch die Technik beherrscht. Sich dabei auf den Stöcken abzustützen, also quasi an der Stütze gehen, ist beim Nordic Walking nicht Sinn der Sache.

Vielmehr dienen die leichten Carbon-Stöcke nur zur Erinnerung daran, dass die Arme beim Gehen schwungvoll mitbewegt werden sollen. Ebenso empfehlen sich kleine Schritte und ein nicht zu stark fersenbetonter Gang. Dabei gilt: Besser eine gute Technik, als ein hohes Tempo.

Mittlerweile gibt es aber auch zahlreiche Kurse und Trainer, die sich auf Nordic Walking spezialisiert haben und von denen man daher noch eine Menge über den beliebten Sport lernen kann. So lassen sich auch Gleichgesinnte finden, mit denen man seine Fitness gemeinschaftlich stärken kann, denn gemeinsam ist der Sport doch am schönsten.

Wie bei jedem Training ist dabei allerdings Dranbleiben und regelmäßige Übung der Schlüssel zum Erfolg.