Heißhunger – den Feind in Dir besiegen!

Wer kennt ihn nicht, den Erzfeind jeder Diät und Endgegner wohldurchdachter Ernährungspläne… den Heißhunger!

Er meldet sich in den unpassendsten Augenblicken und zu den unmöglichsten Gelegenheiten. Nach einem Tag gesunder Ernährung und viel Sport legt man sich voller Stolz ins Bett und plötzlich schreit der Magen begierig nach Schokolade. Oft gibt man dem Verlangen nach, denn „der Körper weiß nun mal besser was er braucht!“.

Mit dieser Ausrede können wir zwar unser Gewissen beruhigen und den nächtlichen Gang zum Kühlschrank rechtfertigen. Allerdings gibt es auch Möglichkeiten dem Heißhunger den Kampf anzusagen und Rückschritte bei einer Diät zu verhindern.

Ursachen und Entstehung von Heißhunger

Anders als bei ernährungsbedingtem Hunger, kann die Entstehung von Heißhunger sowohl physische als auch psychische Ursachen haben.

Körperlich kann er etwa durch einen niedrigen Blutzuckerspiegel ausgelöst werden. Hier verlangt der Körper also in der Tat nach Energie – ein Bedürfnis, das auf Dauer nicht unbefriedigt bleiben sollte.

Insbesondere bei einer kohlenhydratarmen Diät will das Gehirn damit das entstehende Kaloriendefizit mit einem Hilferuf nach Zucker ausgleichen.
In psychischer Hinsicht hat der Heißhunger auch seine Gründe.

Durch die Aufnahme eiweiß- und kohlenhydratreicher Nahrungsmittel wird Insulin ausgeschüttet und damit dem Serotoninspiegel erhöht. Daher ist es nur verständlich, dass das Gehirn vermehrt nach diesem Glückshormon verlangt und nicht verwunderlich, dass sich der Appetit auf besondere Leckereien insbesondere in Stresssituationen bemerkbar macht.

Deshalb werden auch ernstzunehmende Essstörungen wie Bulimie und krankhafte Fettsucht häufig von solchen Snack-Attacken begleitet und sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Kleine Helfer bei Heißhunger

Gerade bei einer Diät sollten kleinere Ausrutscher bei den Mahlzeiten zwar nicht so ernst genommen werden, denn dann vergeht schnell die Lust und Motivation beim Abnehmen. Allerdings können die Attacken mit der Zeit häufiger auftreten und dadurch lästig werden. Daher unsere Tipps:

 

  • Pfefferminze: Da sich der Geschmack schnell und intensiv im Mund ausbreitet, überlistet er Zunge und Gehirn. Also: Zähne putzen, Kaugummi kauen oder Pfefferminzbonbons lutschen.
  • Sauerstoff tanken! Frische Luft hilft gegen das spezielle Hungergefühl und lässt das Hirn aufatmen.
  • Zeit zum Essen nehmen und sich Pausen gönnen, denn wer nicht genießt, wird häufiger unter Fress-Attacken leiden.
  • Nahrungsergänzungsmittel. Heutzutage erhält man teilweise sehr gute Appetithemmer, die nicht nur den Hunger im Zaum halten, sondern auch noch die Muskulatur schützen. Ein solches Beispiel ist Yokebe.
  • Ablenkung und Stressabbau packen den Heißhunger an der psychischen Wurzel des Problems.
  • Viel trinken, da sich auch dabei ein gewisses Sättigungsgefühl einstellt und Flüssigkeitsmangel schnell mit Appetit verwechselt werden kann!
  • Ausreichend schlafen, damit der Körper nicht nach mehr Energie verlangen muss, um den Schlafmangel auszugleichen!